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Meine Augen waren mit Tränen verschleiert, aber ich wusste nicht warum. Ich hockte auf den Knien und hielt eine Hand. Nur verschwommen sah ich jemanden vor mir liegen. Wer es war, konnte ich nicht erkennen.
Das Einzige was ich erkennen konnte war etwas Rotes und ich musste es nicht einmal genau sehen können, um zu wissen, was das war. Blut. Ich fragte mich, ob das der Grund war, warum ich weinte.
In den Tiefen meines Herzens wusste ich, dass das der Fall war. Immer noch mit Tränen in den Augen sah ich auf, doch bevor ich noch etwas erfassen konnte riss mich etwas aus dem Schlaf ...
Ring, Ring, Ring.
Stöhnend wand ich mich und versuchte dieses nervtötende Geräusch auszublenden, aber irgendwie klappte das nicht so richtig. Mit dem Kopfkissen über dem Kopf tastete ich nach meinem Wecker und suchte nach dem Knopf, um ihn auszuschalten. Doch bevor ich das tun konnte, berührten meine Finger ein kleines Rädchen. Ohne Vorwarnung stieg der Lärmpegel noch einmal um ein Vielfaches an.
Da wusste ich ganz genau, was ich da eben berührt hatte. Ich schreckte auf und fiel in lauter Hast dazu auch noch aus dem Bett. Das weckte mich komplett auf. Fluchend rieb ich mir den Hinterkopf und riss kurzerhand einfach den Stecker des Weckers heraus.
Ich hatte mal wieder vergessen, ihn auszuschalten. Verdammt! Das war nicht das erste Mal, dass er mich am Wochenende aus dem Schlaf riss ,und grade jetzt war ich nicht grade begeistert davon.
Diesen Traum hatte ich schon seit über drei Monaten und immer wenn ich mich nach etwas anderem umsehen wollte, wachte ich auf!
Was das Ganze nun wirklich zu bedeuten hatte wusste ich noch immer nicht. Und die wenigen Eindrücke, die ich sammeln konnte, brachten mich auch nicht weiter.
